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Atomenergie

Beim Thema Atomenergie möchte ich gleich vorweg meine Ablehnung bekunden. Die radioaktive Strahlung ist zu gefährlich, darum kann ich die Nutzung dieser Energieform zur Zeit nicht befürworten.

Wir stehen jedoch nicht vor der Entscheidung, ob wir diese Energieform nutzen oder nicht, denn die Erde ist bereits voll von Atomkraftwerken. Es war und ist eine völlig unverantwortliche Entscheidung, denn wir sind technisch dafür nicht weit genug entwickelt.

Mir geht es aber vor allem um die Entsorgung des strahlenden Mülls, welcher durch den Betrieb solcher Kraftwerke anfällt. Dabei wird nämlich in eine völlig falsche Richtung gedacht.

Man sucht seit Jahrzehnten geologisch sichere Erdschichten um die Abfälle zu lagern. Dabei glaubt man anscheinend tatsächlich, man könnte so über tausende von Jahren eine Verstrahlung verhindern.

Dabei liegt die richtige Lösung des Endlagern von Atommüll genau im Gegenteil einer geologisch sicheren Lagerung. Nicht in ruhigen Gestein- oder Salzformationen sollte der Müll gelagert werden, sondern in geologisch möglichst aktiven Zonen sollte der Müll eingebracht werden, sodass er möglichst schnell auf flüssiges Magma des Erdinneren trifft. Dadurch wird dieses Material wieder vollkommen neutralisiert und stellt keinerlei Gefahr für unsere Nachkommen dar.

Geologen müssten noch abklären, welche Methode dafür am besten geeignet ist. Ob es besser ist, das Material in die Lithosphäre einzubringen, von wo es durch die Plattentektonik der Erde über die Asthenosphäre ins Magma der Mesosphäre eindringt, oder ob man das Material direkt in vulkanisches Magma einbringt. Offene Magmaquellen gibt es angeblich nur fünf auf der Erde.

Als Laie würde ich die zweite Möglichkeit bevorzugen. Dabei kommt mir der äthiopische Vulkan Erta Ale im ostafrikanischen Grabenbruch in den Sinn.

Europa, und speziell Deutschland, sollte generell etwas mehr Mut aufbringen, wenn es um derartige Forschungen geht. Initiativen können auch von der Politik ausgehen. Man muss nicht immer auf Forschung und Wirtschaft warten, schließlich sind hier auch diplomatische Vereinbarungen notwendig. Außerdem wird die Zusammenarbeit mit dem äthiopischen Militär notwendig, wenn man Versuche starten möchte, Kastorbehälter aus Fluggeräten abzuwerfen und mit hoher Geschwindigkeit in das flüssige Magma zu verbringen.

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