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Dreifaltigkeit, Trinität und Filioque

Gerade auf Facebook findet man in vielen christlichen Gruppen den uralten Streit über die Dreifaltigkeit, der Trinität und den Filioque Zusatz wieder aufflammen.

Was viele nicht wissen, ist der Grund, warum die Trinität damals ein Streitpunkt wurde. Der Grund ist der Abfall vom 2. Gebot Gottes.

Elberfelder 1905, 2.Mose 20,4
Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen, noch irgend ein Gleichnis dessen, was oben im Himmel und was unten auf der Erde und was in den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen; denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Ungerechtigkeit der Väter heimsucht an den Kindern, am dritten und am vierten Gliede derer, die mich hassen; und der Güte erweist, auf Tausende hin, an denen, die mich lieben und meine Gebote beobachten.

Genau so unwesentlich, wie im Garten Eden der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse real vielleicht ein Apfelbaum war, so ist auch das „geschnitzte Bild“ nicht das Wesentliche. Es geht hier um das Vorstellungsbild von Aufbau und Funktion der Erde und des Himmels. Unser Vater verbot uns das nicht von ungefähr. Genau wie er Adam den Baum nicht von ungefähr verbot. Es geht hier darum, Jahuwah zu vertrauen. Wenn wir Ihn lieben und Ihm vertrauen, dann halten wir sein Gebot. Wenn wir uns dieses Bild trotzdem zusammenzimmern, dann vertrauen wir Ihm nicht mehr. Wir wissen es auf einmal besser und brechen sein Gebot.

150 n. Chr. wurde das Weltbild von Ptolemäus populär. Bei Ptolemäus ist die Erde rund und schwebt im Zentrum des Alls. Um die Erde kreisen Sonne, Mond und die damals fünf bekannten Planeten. Jedes dieser 7 Gestirne wird von ihrer Kristallsphäre festgehalten. Die Erde beherbergt in ihrem Inneren ein ewiges Feuer, das durch Vulkane sichtbar wird. Das Weltall wird oben durch ein eisernes Gewölbe begrenzt, das den Boden des Himmels bildet, indem sich Gott mit seinen Engeln aufhält. Die Milchstraße ist ein Weg der von den Himmelswesen benutzt wird. Die vielen Sterne sind Löcher im Gewölbe, durch die das Himmelslicht leuchtet.

Damals entsprach dies dem Augenschein und auch den Angaben der Bibel wurde nicht widersprochen. Das Bild ging aber bereits weit über die Angaben der Bibel hinaus. Speziell die Vorstellungen vom Himmel waren reine Phantasie. Und diese Phantasien sind es, die zu diesen Streitereien führten. Geistliche Dimensionen des Himmels wurden mit irdischen Dimensionen vermischt. Unser Vater im Himmel weiß das, darum hat er dieses Gebot erlassen.

Etwa zeitgleich wurde auch das 2. Gebot Gottes aus der offiziellen Lehre der späteren Papstkirche gestrichen. Dies geschah vor allem wegen der vielen Götzenbilder und -statuen der Römer. Im Streit hat man offensichtlich vergessen, das 2. Gebot wirklich genau zu lesen. Selbst die Übersetzer der Elberfelder Bibel würden nicht „geschnitztes Bild“ übersetzen, wenn sie den primären Sinn dieses Gebotes begreifen würden. Damit sollte für alle Gläubigen klar sein, dass es die Begriffe Dreifaltigkeit, Trinität und Filioque, genau wie das Bild am Anfang dieses Artikels, gar nicht geben dürfte, denn all diese Überlegungen verstoßen gegen das 2. Gebot Gottes.

Heutzutage ist es natürlich noch schwieriger, denn Satan hat das Weltbild völlig auf den Kopf gestellt. Kaum jemand weiß, dass es ein modernes, wissenschaftliches Weltbild gibt, das der Bibel nicht widerspricht. Aber die, die es wissen, machen wieder den gleichen Fehler. Sie können es nicht lassen, weiterführende Theorien zu entwickeln, die sie direkt in die Esoterik führen.

All das kann man im Buch „Jahuwah für Anfänger“ nachlesen.

PS: Die neue Übersetzung der Elberfelder ist auch nicht besser. Im Gegenteil, es wurde eher noch schlechter. Wahrscheinlich ist da auch Absicht dahinter.

Neue Elberfelder
Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist.

Diese Übersetzung verfestigt die Banalisierung des 2. Gebot Gottes.

Die Trinität stammt aus den vorchristlichen Paradigmen und gehört zu den alten Lügen Satans.

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